Wer nach «Haushaltsbuch App» sucht, findet Dutzende Angebote, und die meisten wollen zuerst eine E-Mail-Adresse, bevor man die erste Zahl eintippen darf. Diese Anleitung hilft Ihnen, mit ein paar klaren Kriterien zu wählen, statt zehn Apps zu installieren und wieder zu löschen.
Vier übliche Wege und ihr Haken
| Weg | Vorteil | Haken |
|---|---|---|
| Heft oder Handy-Notizen | Einfach, nichts zu lernen | Von Hand zusammenzählen, keine Auswertung, kein Budget |
| Excel oder Google Sheets | Völlig flexibel | Auf dem Handy mühsam; die meisten geben nach zwei Wochen auf |
| Banking-App | Automatisch | Sieht nur eine Bank; Bargeld, zweite Karte und geliehenes Geld fehlen |
| Eigene Haushaltsbuch-App | Auswertungen, Budgets, Kategorien | Viele verlangen ein Konto, ein Abo oder speichern Ihre Daten auf einem Server |
Der vierte Weg ist der richtige, wenn Sie die App sorgfältig auswählen.
Acht Kriterien für ein gutes Haushaltsbuch
1. Datenschutz: Wohin gehen Ihre Daten?
Finanzdaten verraten mehr als fast alles andere: Lohn, Miete, Schulden, Gewohnheiten. Eine App mit Registrierung speichert all das auf eigenen Servern. Besser ist eine App, die ohne Konto funktioniert und die Daten nur auf Ihrem Gerät speichert.
2. Funktioniert offline
Im Zug, im Ausland oder im Funkloch: Eine Ausgabe muss sich sofort erfassen lassen. Wer warten muss, vergisst sie.
3. Erfassen in unter 10 Sekunden
Der einfachste Test. Dauert ein Kaffee länger als zehn Sekunden, geben Sie innerhalb eines Monats auf. Mehr dazu in Ausgaben tracken und dranbleiben.
4. Jede Währung auf ihrem eigenen Konto
Lohnkonto in Franken, Karte in Euro, Bargeld, vielleicht Erspartes in Dollar. Jedes Konto sollte seine eigene Währung behalten, und das Vermögen sollte mit Wechselkursen gerechnet werden, die Sie selbst festlegen.
5. Budgets und Sparziele
Erfassen ist nur die halbe Arbeit. Ein Monatsbudget pro Kategorie («Lebensmittel 450») und ein Sparziel mit Frist («Sommerferien, 2'000 bis Juni») machen aus einer Liste echte Finanzplanung. Die 50/30/20-Regel ist ein guter Start.
6. Schulden und geliehenes Geld
«Ich habe Sam 200 geliehen» hat in keiner Banking-App Platz. Ein gutes Haushaltsbuch führt pro Person einen Saldo.
7. Daueraufträge mit Erinnerung
Miete, Krankenkasse, Abos: einmal erfassen und jeden Monat bestätigen, am besten mit der Möglichkeit, früher, später oder einen anderen Betrag zu zahlen.
8. Eine Sicherung, die Ihnen gehört
Geht das Handy verloren, brauchen Sie eine Sicherungsdatei in Ihrem iCloud Drive oder Google Drive, idealerweise mit Passwort geschützt, die sich auf einem neuen Handy in einem Schritt wiederherstellen lässt.
So passt RizKharj
RizKharj ist genau um diese Liste herum gebaut: gratis, ohne Konto, komplett offline, jede Währung auf ihrem eigenen Konto (156 Währungen), Monats- und Wochenbudgets pro Kategorie, Sparziele mit Frist, Schulden pro Person, Daueraufträge mit Erinnerung, Belegfotos, PIN-Sperre sowie passwortgeschützte JSON-Sicherungen und CSV-Export. Erhältlich im App Store und als Web-App, die Sie direkt aus dem Browser installieren. Deutsch, Englisch und Persisch. Entwickelt in der Schweiz.
Häufige Fragen
Ist eine kostenlose Haushaltsbuch-App vertrauenswürdig?
Das hängt davon ab, womit sie Geld verdient. Gratis mit Werbung oder Datenverkauf: nein. RizKharj zeigt keine Werbung, sammelt keine Daten und wird von einem einzelnen Entwickler in der Schweiz gebaut und gepflegt.
Reicht meine Banking-App nicht?
Für ein einzelnes Konto vielleicht. Bargeld, eine zweite Bank, Schulden unter Freunden und Konten in anderen Währungen sieht sie nicht, das Gesamtbild fehlt also.
Muss ich jeden kleinen Einkauf erfassen?
Am Anfang ja, damit Sie Ihr echtes Ausgabeverhalten sehen. Nach zwei, drei Monaten können Sie Kleinkram über ein festes Budget «Diverses» laufen lassen.